Aus Glauben leben (Habakuk 2,4/Römer 1,17/ Galater 3,11/ Hebräer 10,38)

Rolf Müller

Ein Satz, der viermal in der Bibel steht, muss wichtig sein. Der Gerechte wird aus Glauben leben. Was ist damit gemeint?

Wir alle haben das Gesetz Gottes nicht nur einmal gebrochen. Wir haben keine Möglichkeit, durch gute Taten gerecht zu werden. Selbst wenn wir versuchen würden, ab jetzt ein makelloses Leben zu führen, können wir unsere in der Vergangenheit begangenen Sünden nicht aufwiegen. Wenn ich einen Menschen totgeschlagen habe, kann ich das nicht wieder gut machen, wenn ich einem anderen Menschen helfe. Diese Rechnung geht nicht auf.

Eine Bekannte hat das versucht und es ist ihr nach eigenen Aussagen gelungen. Sie lebt nach den Grundsätzen: „Tue Recht und scheue niemand! Lieber Unrecht leiden als Unrecht tun.“ Sie ist sich keiner Schuld bewusst. Sie macht alles richtig. Damit widerspricht sie den Aussagen der Bibel.

Nur Gott selber kann einen Menschen für gerecht erklären. Aber er kann das nicht einfach so, er kann nicht einfach alle fünfe gerade sein lassen und unsere Schuld unter den Teppich kehren, denn dann würde er sein eigenes Gesetz verletzen. Damit Gott unsere Schuld vergeben kann, hat er seinen einzigen Sohn am Kreuz verbluten lassen.

Gerechtigkeit und Erlösung gibt es für uns gibt es nur, weil Christus die Strafe für unsere Schuld getragen hat. Wir werden nicht durch unsere guten Taten gerecht, sondern indem wir das Erlösungswerk Jesu im Glauben ergreifen. Der Gerechte wird aus Glauben leben. Wir werden lebendig, indem wir Gottes Vergebung in Christus annehmen. Wir müssen aufhören, selbst stark sein zu wollen, damit Gottes Kraft in unserem Leben zur Wirkung kommen kann. Wir sind stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Wenn wir schwach sind, sind wir stark. Seine Gnade genügt.

Es liegt eine große Freude darin, Christus in den Prüfungen unseres Lebens zu vertrauen und zu sehen, was er tun wird. Der Gerechte wird aus Glauben leben, er vertraut dem Herrn aller Herren, dem König aller Könige, dem Allmächtigen.

Wir dürfen als Christen aufwärts schauen. Wir gehen einer herrlichen Zukunft entgegen. Der Gerechte wird aus Glauben leben. Der Gerechte wird aus Glauben leben. Der Gerichte wird aus Glauben leben. Das Christenleben ist ein Wunder, es ist ein Leben aus Glauben und mit Gott. Gott verändert unser Herz, wir werden Christus immer ähnlicher. Der Gerechte wird aus Glauben leben. Er hat beschlossen, die Abhängigkeit von Gott als Glück zu betrachten.

 

Mit freundlicher Genehmigung
Autor: Rolf Müller